6. Veranstaltungsankündigung 17.03.2017 11 Uhr GeKo auf dem Kongress Armut & Gesundheit

Wir möchten Sie außerdem aufmerksam machen auf das Learning Café vom Netzwerk für partizipative Gesundheitsforschung „PartNet“ mit dem Titel „Partizipative Gesundheitsforschung als Beitrag für eine solidarische Gesundheitsgestaltung: Chancen & Grenzen“ auf dem Kongress Armut und Gesundheit am 17. März 2017 um 11 Uhr in der TU Berlin, an dem Anna Kühne für das Gesundheitskollektiv mit einem Beitrag vertreten sein wird. Das Learning Café wurde von PartNet geplant und wird von der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) ausgerichtet.

Mehr unter http://www.armut-und-gesundheit.de/

Kongress Armut & Gesundheit, 16. und 17. März 2017 in der TU Berlin

Veranstaltung 101: PartNet Learning Café: Partizipative Gesundheitsforschung als Beitrag für eine solidarische Gesundheitsgestaltung: Chancen & Grenzen

Freitag 17. März, 11 Uhr, Raum H 3005, 3. Stock

Beitrag Gesundheitskollektiv: Gesundheit in der Kommune gemeinsam organisieren und erforschen?

Als Gesundheitskollektiv Berlin planen wir ein stadtteilorientiertes Sozial- und Gesundheitszentrum in Neukölln, in dem verschiedene Berufsgruppen zusammen mit den Menschen im Stadtteil für die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebenswelten eintreten. Für uns stehen in Hinblick auf Gesundheit nicht die medizinische Versorgung und individuelle Verhaltensweisen im Mittelpunkt, sondern die gesellschaftlichen Bedingungen von Gesundheit – von der lokalen bis zur globalen Ebene. Politische und soziale Faktoren wie Mietsteigerungen, geringes Einkommen, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Rassismus oder Altersarmut beeinflussen die Gesundheit nachweislich stärker als die Qualität der medizinischen Versorgung alleine. Wir wollen sowohl an der medizinischen Versorgung als auch bei den sozialen Determinanten von Gesundheit ansetzen, indem wir Menschen dabei unterstützen, kollektive Lösungsstrategien für gemeinsame Problemlagen zu entwickeln. Indem wir uns aktiv an aktuellen politischen Auseinandersetzungen beteiligen. Und indem wir unsere Versorgungspraxis an den Bedürfnissen der Besucher_innen orientieren und mit ihnen gemeinsam weiterentwickeln. Wir wollen eine konkrete Alternative zu den derzeitigen ambulanten Versorgungsstrukturen entwickeln, in der Gesundheit als Allgemeingut verstanden wird, das mit den Menschen für die Menschen organisiert wird. Wir möchten deshalb mit Ihnen diskutieren “Wie können wir mit partizipativer Forschung Gesundheit in der Kommune – im Rollberg und Flughafenstraßenkiez – gemeinsam organisieren und erforschen?”