Bisherige und anstehende Schritte

Was bisher geschah

Von der Vision zur Wirklichkeit ist es ein langer Weg.
Wir haben fortlaufend an unserem Konzept gearbeitet, laufende Angebote entwickelt und arbeiten an verschiedenen Kiezprojekten.
Außerdem sind wir schon diese Schritte gegangen:

Wir haben Räume für das Zentrum und Zwischenspielplätze bis zur Eröffnung gefunden.
  • Erfolgreiche Bewerbung um Räume im Projekt Alltag, das auf dem Kindl-Gelände im Rollbergkiez entsteht (voraussichtliche Fertigstellung: 2021)
  • Entwicklung des Grundrisses für unser barrierearmes, multiprofessionelles, patient_innenorientiertes und kieznahes Zentrum
  • Einrichtung eines Büros auf dem Kindl-Gelände
  • In Kooperation mit Architekturstudierenden: Einrichtung und Bespielung eines Pavillons auf dem Gelände des Projekt Alltags bis zur Fertigstellung der Immobilie
Wir haben den Bedarf und die bestehenden Angebote im Kiez erhoben.
  • Sozialraum- und Bedarfsanalyse des Rollberg- und Flughafenkiez
  • Bedarfserhebung und Austausch mit Akteur*innen und Kiezbewohner*innen in Gremien, Kiezfesten, mobiler Gesundheitsberatung etc.
  • Erstellung einer Kiezmap
  • Befragung im Stadtteil zum Thema "Gesundheit im Kiez"

Mehr Infos findet ihr unter www.geko-berlin.de/wir-im-kiez/forschung/

Wir sind ein Verein geworden, haben Gelder für die Zentrumsentwicklung eingeworben und erste Kassensitze gekauft.
  • Gründung des Vereins Gesundheitskollektivs e.V. und Erlangen der Gemeinnützigkeit
  • Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Programms PORT „Patientenorientierte Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung“: Erstförderung (2016) und anschließende Weiterförderung (2017-2020)
  • Erfolgreiche Bewerbung einzelner Kollektivmitglieder auf je einen Kassensitz für Allgemeinmedizin (Johanna) sowie laufende Bewerbungen auf Kassensitze für eine Kinder- und Jugendtherapeutin (Kim) und für einen Kinderarzt (Lothar)
Wir haben uns vernetzt und Öffentlichkeitsarbeit betrieben.
Und wir haben unsere Organisation weiterentwickelt.
  • Einrichtung von drei hauptamtlichen Stellen im Rahmen der zweiten Förderperiode durch die Robert-Bosch-Stiftung (2017-2020)
  • weitere hauptamtliche Stellen wurden ab 2020 durch das Aktionsprogramm Gesundheit des Land Berlins geschaffen
  • Qualifizierung von Kollektivmitgliedern durch Fort- und Weiterbildungen
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung und Reflexion unserer internen basisdemokratischen Strukturen

Was läuft gerade und was steht noch an?

Wir arbeiten auf Hochtouren, um das Zentrum 2021 eröffnen zu können.

  • Wir sind dabei, eine tragfähige Trägerstruktur für ein multiprofessionelles Stadtteilgesundheitszentrums zu entwickeln – was angesichts des rechtlichen Kooperationsverbots zwischen Ärzt:innen, Berater:innen und Heilmittelerbringer:innen eine große Herausforderung darstellt.
  • Außerdem suchen wir nach Finanzierungsmöglichkeiten für unseren Versorgungsansatz. Da dieser über herkömmliche kassenärztliche Leistungen weit hinausgeht (z.B. multiprofessionelle Fallbesprechungen, stadtteilpolitische Arbeit, Forschung) reicht eine Finanzierung über das Kassensystem nicht aus. Deswegen schreiben wir Anträge auf Fördertöpfe, bemühen uns in den Landeshalt aufgenommen zu werden und stecken unsere Energie in Fundraising.
  • Darüber haben Johanna, Lothar und Kim 2019 angefangen, auf den bereits eingeworbenen Kassensitzen in externen, aber kieznahen Praxisräumen zu arbeiten: Als Kinderarzt, Allgemeinmedizinerin und Psychotherapeutin.
  • Zudem bereiten wir die partizipative Zentrumsentwicklung und –gestaltung vor und bauen ein Community Board auf, in dem die Zentrumsnutzer:innen und Kiezbewohner:innen ihre Interessen vertreten können.
  • Und zu guter letzt: Um dem hohen Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung gerecht werden zu können und dieses fehlende Glied in unserer ganzheitlichen Versorgung zu ergänzen, möchten wir unser Angebot durch einen Vertragsarztsitz verstärken.
    Hierfür suchen wir niedergelassene Psychologische Psychotherapeut:innen, die mittelfristig ihren (hälftigen) Arztsitz zum Verkauf abgeben möchten - gerne auch im Rahmen eines Job-Sharings.

Und wenn wir das alles gemacht haben…

dann ist es 2021, wir lassen die Korken knallen und öffnen die Türen des Stadtteilgesundheitszentrums!